Da ist was dran, ohne Zweifel.
Die einfachen Dinge sind weitestgehend automatisierbar oder zumindest delegierbar in Regionen mit anderen Gehaltsniveaus. Was verbleibt sind Dinge, die Exzellenz erfordern und – was nicht im Widerspruch hierzu steht – viele soziale Aufgaben im Zuge einer alternden Gesellschaft.
Aber müssen wir wirklich in allem, was wir tun, exzellent sein?
Ich glaube nein.
Im Gegenteil, ich glaube, es gibt nur einen geringen Anteil der ausgeführten Tätigkeiten, in denen wir wirklich exzellent sein müssen.
Welche 20% – um mal eine Größenordnung zu nennen – dies sind, bestimmt unsere Positionierung. Es verbleiben aber eine Menge anderer Dinge, die zu erledigen sind. Bei diesen Tätigkeiten ist wichtig, dass wir sie effektiv durchführen, nicht zwingend exzellent.
Und natürlich muss auch die Auswahl der 100% stimmen, auch die bewusste Entscheidung etwas nicht zu tun – nicht zu der Gesamtmenge der ausgeführten Tätigkeiten hinzuzuzählen – ist eine wichtige und folgenschwere Entscheidung.
Für wen das gilt?
Ich glaube für fast jede Organisation, egal ob Team, Firma, Gemeinschaft. Und auch für Individuen.
20% exzellent, 80% effektiv. Und die richtigen 100%.


0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen