Trotzdem finde ich die Gedanken zu interessant als dass sie mit der Rotphase ganz verschwunden sein sollten; insofern...
- Meinungen verbreiten sich demokratischer, das fördert die Verbreitung der Wahrheit. Medien verlieren die Macht über Meinungen.
- Der Umgang mit Spam, Unwahrheiten und Fakes wird ein ernstes Problem weit über E-Mail hinaus. Nein, Frau Merkel ist gestern nicht gestorben.
- Viel mehr Menschen werden (bewusst) zu Marken und damit Persönlichkeiten der Öffentlichkeit.
- Es entsteht eine Kluft zwischen Menschen der Öffentlichkeit, die alles über sich möglichst überall verbreitet haben wollen und Menschen mit restriktiver Privatsphäre.
- Die Märkte werden transparenter und internationaler; Gruppen organisieren sich entlang von Interessen.
- Die Kommunikation einer Marke muss integer und authentisch sein. Zuwiderhandlungen werden konsequent abgestraft.
- Die klare Positionierung und damit Fokussierung wird zentral. Positionierungen werden weniger austauschbar und weniger generisch, insbesondere erkennt man ihre Bedeutung und sieht dies niemand mehr als "hat jeder, darum müssen wir's wohl auch machen" an.
- Gemäß der bezogenen Position bzw. des Fokus muss man führend sein. Es gibt kaum Platz für den zweitbesten (bei gleicher Positionierung).
- Die Aktivierung von Fans rückt ins Zentrum und ersetzt die reine Zufriedenstellung von Kunden. Umgekehrt steigt die Begeisterungsfähigkeit von Fans für Marken.
- Die Transaktionskosten gehen (nicht nur für digitalisierbare Güter) gegen Null; die Bedeutung des Handels schwindet für immer mehr Güter (dies natürlich bevorzugt für die digitalisierbaren Güter).
- Digitalisierbare Güter werden nicht mehr vorsorglich (und das tlw. auch noch kostenpflichtig) vorgehalten sondern bedarfsgerecht bezogen und entsprechend nutzungsabhäng bezahlt.
(Ein Auszug. Geht sicherlich demnächst weiter.)


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