Mittwoch, 23. Dezember 2009

Wie sich unsere Welt verändert: Vier Megatrends im Web. Folge 7: Zusammenfassung und Resümee.


Hinweis
Das nachfolgende Posting ist Teil einer Reihe zusammengehöriger Beiträge, die in Summe ein zusammenhängendes Dokument ergeben; die Beiträge erscheinen grob alle 3-4 Tage und werden miteinander verlinkt, so dass sich nach der endgültigen Fertigstellung auch ein normaler Lesefluss möglich ist.

Hier geht's zum vorherigen Beitrag:
Alles wird individualisierbar.


Zusammenfassung

Wir haben in diesem Artikel versucht, aus den vielen Trends rund um das Internet wenige Megatrends abzuleiten.


Unsere vier Megatrends revisited.

Insgesamt sind wir zu folgenden vier Megatrends gekommen, die zwar parallel wirken, jedoch auch aufeinander aufbauen und sich damit verstärken:

Megatrend 1: Alles ist für jeden immer zugänglich.
Das Internet wird weltweit für jeden zugänglich – zu jedem Zeitpunkt und zu verschwindenden Kosten. Jeder wird Inhalte des Internets nutzen, wird aber auch aktiv Inhalte einstellen können – zum Beispiel mit neuen Geräten, die automatisch die eigenen Wahrnehmungen ins Internet übertragen.

Megatrend 2: Was nicht im Web ist, existiert nicht.
Alles, das geschieht, hinterlässt gewollt (und möglicherweise auch ungewollt) Spuren im Internet. Damit landet im Grunde das Leben jedes Einzelnen in Gänze im Internet, wobei durch Berechtigungen gesteuert wird, wer davon was mitbekommen darf.

Megatrend 3: Alles wird kolloborativ.
Inhalte werden durch Gemeinschaften bearbeitet. Gemeinschaften wandern ins Internet und auch Dienste werden kollaborativ, arbeiten also zusammen.

Megatrend 4: Alles wird individualisierbar.
Im Sinne eines effektiven Umgangs mit den vielfältigen Möglichkeiten kann man Applikationen konfigurieren, die passenden Applikationen auswählen und zunehmend auch Applikationen miteinander kombinieren um damit neuartige Dienste zu schaffen bzw. Fragestellungen des beruflichen oder privaten Lebens zu beantworten.

Vieles von dem, was wir geschildert haben, ist bereits Realität. Einiges ist in die Zukunft gedacht, aber weniger in Form von Spekulation als durch Betrachtung von Prototypen oder Anwendungen, die noch nicht ihren Weg in die Fläche geschafft haben.

Mein Hauptziel war es, viele uns umgebende Entwicklungen zu strukturieren und daraus Megatrends abzuleiten, die uns umgeben und die unser Leben verändert haben und weiter verändern werden. Eine Wertung bedeutet dies ist keinster Form, diese habe ich mir bewusst gespart.

Abschließen möchte ich diese Ausführungen mit einem Zitat des Zukunftsforschers Matthias Horx:


Matthias Horx. Wahrlich kluge Worte eines Zukunftsforschers.

„Wir können uns die Zukunft immer nur als Apokalypse, Konsumhölle oder absurden Comic-Strip vorstellen. Wenn wir aber einmal dort sind, wird sie sich als ganz normaler Ort zum Lieben, Heiraten, Autofahren und Kinderkriegen erweisen. 

Ich habe festgestellt, dass die Menschen sich gar nicht wirklich für die Zukunft interessieren. Sie interessieren sich eher für die Verlängerung der Vergangenheit ins Morgen. 
Genau das aber hat die Zukunft nicht im Programm.“

Rechtliche Hinweise
Die in diese Reihe verwendeten Bilder wurden größtenteils aus frei im Internet zugänglichen Fotos komponiert. Möglicherweise bedeutet das rechtliche eine Grauzone – oder es werden gar Bildrechte verletzt. Sollte dem so sein, tut es mir leid.

Auf ausführliche Quellenangaben und ein Literaturverzeichnis wurde verzichtet, da es sich bei dem Artikel um die Artikulierung einer Meinung handelt, nicht um eine wissenschaftliche Ausarbeitung.

Danke für Deine/Ihre Aufmerksamkeit!

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